Feuchtigkeitsschäden an der Fassade sind ein ernstes Problem, das schnell zu größeren Bauschäden führen kann. In diesem Ratgeber erfahren Sie, wie Feuchtigkeitsschäden entstehen, wie Sie sie erkennen und welche Sanierungsmaßnahmen notwendig sind.
Wie entstehen Feuchtigkeitsschäden?
Feuchtigkeitsschäden können verschiedene Ursachen haben:
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Schlagregen Regenwasser dringt durch Risse oder poröse Stellen in die Fassade ein.
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Kondenswasser Feuchtigkeit aus dem Inneren kondensiert an kalten Außenwänden.
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Defekte Dichtungen Undichte Fenster, Türen oder Fugen lassen Wasser eindringen.
-
Aufsteigende Feuchtigkeit Feuchtigkeit steigt aus dem Fundament oder Erdreich auf.
-
Baufehler Fehlerhafte Ausführung oder mangelnde Abdichtung.
Feuchtigkeitsschäden erkennen
Frühe Erkennung ist wichtig, um größere Schäden zu vermeiden:
Sichtbare Anzeichen
- Feuchtigkeit zeigt sich als dunkle Verfärbungen
- Oft an Fugen oder Rissen
- Kann sich ausbreiten
- Weiße Salzkristalle an der Fassade
- Deuten auf Feuchtigkeit hin
- Können Putz schädigen
- Putz löst sich durch Feuchtigkeit
- Blasenbildung
- Hohlräume unter dem Putz
Anzeichen im Inneren
- Feuchte Wände: Wände fühlen sich feucht an
- Schimmel: Schimmelbildung an Innenwänden
- Geruch: Muffiger Geruch in Räumen
- Tapeten lösen sich: Tapeten lösen sich von der Wand
Sanierungsmaßnahmen
Die Sanierung hängt von der Ursache und dem Ausmaß der Schäden ab:
1. Ursache beheben
Zuerst muss die Ursache der Feuchtigkeit gefunden und behoben werden:
Feuchtigkeitsquelle finden
Professionelle Feuchtigkeitsmessung und Ursachenforschung
Ursache beheben
Risse verschließen, Dichtungen erneuern, Abdichtung verbessern
Trocknung
Fassade vollständig trocknen lassen (kann Wochen dauern)
2. Beschädigten Putz entfernen
- Alle losen Putzstellen entfernen
- Bis auf festen Untergrund zurückgehen
- Hohlräume freilegen
3. Neuen Putz auftragen
- Passendes Putzmaterial wählen
- Gleichmäßig auftragen
- Glatt schleifen
4. Abdichtung verbessern
Je nach Ursache können verschiedene Maßnahmen notwendig sein:
- Horizontalsperre bei aufsteigender Feuchtigkeit
- Fassadenabdichtung bei Schlagregen
- Verbesserte Dichtungen an Fenstern und Türen
5. Neuer Anstrich
Nach vollständiger Trocknung und Sanierung:
- Grundierung auftragen
- Diffusionsoffene Fassadenfarbe wählen
- Zwei Anstriche für optimalen Schutz
Kosten einer Feuchtigkeitssanierung
Die Kosten variieren stark je nach Ausmaß:
- Ausmaß der Schäden
- Ursache der Feuchtigkeit
- Notwendige Abdichtungsmaßnahmen
- Fassadenfläche
- Zugänglichkeit
Feuchtigkeitsschäden vorbeugen
Vorbeugung ist besser als Sanierung:
-
Regelmäßige Kontrolle Fassade regelmäßig auf Risse, Abplatzungen oder Verfärbungen prüfen.
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Wartung Dichtungen an Fenstern und Türen regelmäßig prüfen und erneuern.
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Algen entfernen Algen- und Moosbewuchs regelmäßig entfernen, da sie Feuchtigkeit halten.
-
Lüftung Ausreichende Lüftung im Inneren verhindert Kondenswasser.
Fazit
Feuchtigkeitsschäden an der Fassade erfordern schnelles Handeln. Je früher sie erkannt und behoben werden, desto günstiger ist die Sanierung. Eine professionelle Feuchtigkeitssanierung behebt nicht nur die Schäden, sondern auch die Ursache, um zukünftige Probleme zu vermeiden. Lassen Sie sich von einem Fachbetrieb beraten, um die richtigen Maßnahmen zu bestimmen.
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